Wir haben das Leben getanzt und unsre Liebe verbraucht.

Weißt du noch, als wir damals auf der Straße lagen -
den Kopf in den Sternen und jede Chance vertan war.
Von morgens bis abends
wir beide und sonst nur Sorgen und Fragen um uns,
die uns nie berührten und unsre Vernunft.
Es war ein Leben im heute, nein ein Leben fürs Leben -
keine Sekunde vergeudet.
Jeder Moment so erstrebenswert wie sinnlos,
doch von jetzt aus gesehen,
so unbeschreiblich besonders und kaum zu verstehn.

Wir haben das Leben getanzt und unsre Liebe verbraucht.


We Are Enfant Terrible - Seagull (Frittenbude Steven Seagull Remix)


Es gibt noch so viel zu erleben. Doch dich nicht mehr für mich.

Manche Momente bleiben für immer

So wie diese Nacht. Wir waren Freunde, gute. Mochten uns, machten Späße. Es fühlte sich gut an, mich einfach an dich zu kuscheln, dabei deine Hand zu halten und zu wissen, da ist jemand, der einfach nur da ist. Ich hab dir Geheimnisse verraten, hab welche für dich aufbewahrt und es musste kein Vertrauen aufgebaut werden - es war schon da.

Eigentlich wollen wir doch alle das gleiche

Was wollen wir eigentlich? 

Wissen, dass da jemand ist, der immer da ist. Jemandem, mit dem man am Ende des Tages gemeinsam einschläft und am Anfang des nächsten Tages aufwacht. Jemand, an den wir uns kuscheln können, wenn wir nachts aufwachen und nicht wieder einschlafen können. Jemand, der unsere Geheimnisse kennt und uns trotzdem mag. Jemand, der unsere Schwächen kennt, sie akzeptiert und ausgleichen kann. Und darum auch jemand, der unsere Stärken kennt und sie uns zeigt. Jemand, der für  uns alle Geduld der Welt aufbringen kann. 

Jemand, der einfach immer da ist, egal, wie viele Kilometer zwischen euch liegen. Jemand, der auch bei einer Entfernung von tausenden Kilometern Nähe schaffen kann. 

(Jemanden wie dich. Danke.♥)

Halten und nie wieder loslassen

Die Nacht ist angekommen, die Sterne werfen hin und wieder einen Blick auf die Erde, Kerzen flimmern, Bier wird getrunken, Zigaretten zerdrückt. Beine berühren sich. Hände berühren Beine. Hände berühren Hände. Hände halten sich. Und hören nicht damit auf. 

Manchmal treffen sich die Blicke, ein Lächeln.

Alles so vertraut, versteckt, verbunden.