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Es ist nicht alles kompliziert, was schön ist...

...doch manchmal können wir es nicht ertragen, dass es manchmal so einfach sein kann, und dann machen wir es uns selbst kompliziert, machen uns das Leben und das Lieben schwer. Und hören auf, auf unser Herz zu hören, schalten den Kopf an und fangen an zu grübeln.

Grübeln über uns, über ihn, über das, was zwischen uns war, ist und noch sein könnte.

Und genau dann ist es einfach am besten, den Kopf abzuschalten und das zu tun, was man gerade für richtig hält. Schließlich zählen am Ende nur die Dinge, die du getan hast, nicht die, die du gelassen hast, nur aus Angst, etwas falsches zu tun. Denn wenn es dich glücklich macht, wie falsch kann es dann schon sein?

Aufhören zu denken, anfangen zu fühlen.
Aufhören zu reden, anfangen zu küssen.
Aufhören zu bleiben, anfangen zu gehen.

Wir im Himmel

Auf einem der höchsten Gebäude der Stadt. Wir berühren fast den Himmel, zwischen uns die Sterne, der Mond scheint bis in unsere Herzen und nur die Nacht sieht unsere Küsse.

Es gibt kaum ein schöneres Bild als diese Stadt bei Nacht, darüber die Sterne, zwischendurch deine Blicke, dein Lächeln.

Das Bild zu schön, um die Augen beim Küssen zu schließen.
Deine Küsse zu schön, um die Augen nicht schließen zu müssen.

Deine Blicke so sanft, deine Küsse so zärtlich, die Gefühle nicht zu bändigen.

Als wir wieder auf der Erde angekommen sind, ist etwas zwischen uns anders. Ich bin immer noch nicht bereit, mein Herz zu öffnen, aber mittlerweile besteht die Möglichkeit, dass da zwischen uns mehr sein könnte und ich dies auch irgendwann zulassen will.

Manchmal denke ich an dich

Nicht oft, aber oft genug, um dich nicht zu vergessen. Und an einigen Stellen von diesem Film, da musste ich an dich denken und lächeln. Auch, wenn es zwischen uns anders ist...ganz anders gelaufen wäre, wären die Umstände anders...mag ich dich auf diese besondere Art und Weise. Sehr.

Wenn ich dich küsse, ist es keine Lust, sondern Liebe. Die, die es eigentlich gar nicht gibt. Die, die man sich aber so leicht einbilden kann.

Wenn ich an dich denke und lächeln muss, ist das ein ehrliches Lächeln. Ein Lächeln, das von Herzen kommt. Ein Lächeln, das du mir ins Gesicht gezaubert hast und das ich so schnell nicht mehr verlieren kann.

Ich vermisse dich ein wenig, aber nicht auf diese Art und Weise, wie man Menschen vermisst, sondern auf die Art und Weise, wie man Gefühle vermisst.

Vermissen, was nie war

Ich vermisse dich schon jetzt. Dabei gab es dich in meinem Leben kaum. Viel zu kurz. Aber lang genug, um zu wissen, dass du einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben geworden bist. Gut, wir kannten uns schon länger, aber Monate haben nicht das geschafft, was diese 24 Stunden bewirkt haben. Du hast nicht nur meine Hand berührt, sondern auch mein Herz. Manchmal lernt man einen Menschen in 24 Stunden besser kennen als in mehreren Tagen, Wochen, Monaten.

Manche Momente bleiben für immer

So wie diese Nacht. Wir waren Freunde, gute. Mochten uns, machten Späße. Es fühlte sich gut an, mich einfach an dich zu kuscheln, dabei deine Hand zu halten und zu wissen, da ist jemand, der einfach nur da ist. Ich hab dir Geheimnisse verraten, hab welche für dich aufbewahrt und es musste kein Vertrauen aufgebaut werden - es war schon da.

Eigentlich wollen wir doch alle das gleiche

Was wollen wir eigentlich? 

Wissen, dass da jemand ist, der immer da ist. Jemandem, mit dem man am Ende des Tages gemeinsam einschläft und am Anfang des nächsten Tages aufwacht. Jemand, an den wir uns kuscheln können, wenn wir nachts aufwachen und nicht wieder einschlafen können. Jemand, der unsere Geheimnisse kennt und uns trotzdem mag. Jemand, der unsere Schwächen kennt, sie akzeptiert und ausgleichen kann. Und darum auch jemand, der unsere Stärken kennt und sie uns zeigt. Jemand, der für  uns alle Geduld der Welt aufbringen kann. 

Jemand, der einfach immer da ist, egal, wie viele Kilometer zwischen euch liegen. Jemand, der auch bei einer Entfernung von tausenden Kilometern Nähe schaffen kann. 

(Jemanden wie dich. Danke.♥)

Halten und nie wieder loslassen

Die Nacht ist angekommen, die Sterne werfen hin und wieder einen Blick auf die Erde, Kerzen flimmern, Bier wird getrunken, Zigaretten zerdrückt. Beine berühren sich. Hände berühren Beine. Hände berühren Hände. Hände halten sich. Und hören nicht damit auf. 

Manchmal treffen sich die Blicke, ein Lächeln.

Alles so vertraut, versteckt, verbunden. 


Wenn etwas beginnen soll, muss etwas anderes enden

Wenn du mich ansiehst, kribbelt es. Überall. In meinen Beinen, in meinem Bauch, in meinem Lächeln, in meinem Herzen. Wenn du dabei auch noch lächelst und dein Blick ein wenig zu lange an meinen Augen klebt, ist es einfach nur wunderschön. Ich mag deine Nähe, deine Stimme, deine Haare, deine Augen, dein Lächeln. Doch wo hört Freundschaft auf und wo fängt Liebe an?

Zu wenig Worte für so viele Gedanken

So vieles, was ich schreiben möchte, doch keine Worte der Welt scheinen dafür zu reichen, scheinen schön genug dafür zu sein, was ich fühle, scheinen meine Gefühle und Gedanken in Worte fassen zu können. Nicht einmal ansatzweise. So vieles, was in mir vorgeht, so vieles, was ich denke, was ich mir wünsche, was ich hoffe, was ich glaube, was ich möchte, was ich will. 


Aber zum Glück gibt es ein paar Augenblicke am Tag, an denen die Welt ein kleines bisschen still zu stehen scheint. Ein Blick in deine Augen, ein Lied von Philipp Poisel, Tee trinken mit einer guten Freundin. ♥

Und eigentlich will ich dich. Nicht.

Ich will doch eigentlich gar nicht mehr an dich denken. Gar nicht mehr von dir schreiben. Und von dir reden sowieso nicht. Und trotzdem, in jedem Atemzug, in jeder Zeile, in jedem Wort bist du. Ganz viel du. ♥

Wie verhindert man es, sich in jemanden zu verlieben, der so wundervoll ist wie du es bist? Wie soll ich dir in die Augen schauen, ohne dabei in deine Seele zu blicken? Wie soll ich dich umarmen, wenn ich dich eigentlich küssen möchte? Wie soll ich abends im Bett liegen, Musik hören und nicht an dich denken, wenn ich dich am liebsten neben mir hätte?

Wie soll ich bei Liebesliedern von anderen träumen, wenn es bei jedem einzelnen um dich zu gehen scheint? Wie soll ich nicht in dich verliebt sein, wenn du dauernd so umwerfend und liebenswert sein musst? Kannst du nicht einfach damit aufhören? Einfach wie die anderen sein? Einfach nicht derjenige sein, mit dem ich meine geheimsten Gedanken teilen möchte? Bitte? Wäre das irgendwie möglich?

Früher

@meterhochzwei hat damit angefangen, viele haben mitgemacht, mein Herz hat sich verliebt. Erneut. In Twitter. ♥

Frueher. Mir kommen so viele fast vergessene Erinnerungen wieder auf, so viele alte Gerüche, die ich mit Orten, Menschen und kleinen Abenteuern in Verbindung bringe. Wie wir früher im Flur bei meiner besten Freundin eine Flummi-Schlacht mit ihrem Bruder und seinem besten Freund gemacht haben. Wie wir Angst vor seiner Spinnensammlung hatten, ihm aber beim Fliegenfangen geholfen haben. Als wir auf dem Geburtstag von einer Freundin "Das letzte Einhorn" gesehen haben. Als auf Kindergeburtstagen Topfschlagen und Reise nach Jerusalem gespielt wurde. Als wir stundenlang in einem kleinen Wäldchen hinter den Maisfeldern verschwanden und Höhlen und Baumhäuser bauten...es zumindest versuchten.

Wie wir uns gegenseitig erzählt haben, welchen Jungen wir aus der Klasse am meisten mögen. Und gekichert haben, wenn zwei den gleichen mochten. ♥ Wie wir Diddl-Blätter und Sticker getauscht haben. Wir haben uns Briefe geschrieben und uns für jeden Buchstaben des Vornamens der Freundin ein liebes Wort überlegt. Wir haben uns jeden Tag ein Fax geschickt, obwohl wir uns am selben Tag noch sahen. Und jedes einzelne Fax aufbewahrt. Wir haben Go-Cart gespielt und uns Mutproben überlegt. Schnitzeljagd, Klingelstreich, Lebensmitteltausch - das waren wir.

Der Kioskbesitzer hat uns heimlich Bonbons geschenkt, wenn wir kein Taschengeld mehr hatten. Und seine Frau stand daneben und hat uns wissend zugezwinkert.

Am Wochenende, wenn die Eltern noch schliefen, haben wir uns mit unseren Decken vor dem Fernseher gesetzt und Trickserien geschaut. Eingekuschelt aßen wir dann Cornflakes und tranken Kakao. Eingeschlafen sind wir mit Bibi Blocksberg, den drei Fragenzeichen und Benjamin Blümchen. Sesamstraße mochten wir viel lieber als Hallo Spencer, haben Hallo Spencer trotzdem geguckt, damit wir nicht früher ins Bett mussten. Wenn wir das Haus verließen, wussten unsere Eltern nicht, wann wir wieder kommen und wen wir dann mitbringen würden.

Früher, da war der Sommer noch warm und dauerte ewig. Es schien, als gäbe es die meiste Zeit des Lebens nichts anderes als Sommer. Nach den Ferien haben wir uns immer die tollsten Geschichten erzählt und waren froh, alle wieder beisammen zu sein. Unsere Haustiere waren die tollsten. Und ständig versuchten wir, unserer Katze die Kunststücke beizubringen, die der Nachbarshund so gut konnte.

Wenn ein Ball rüber zu den "bösen" Nachbarn übern Zaun gelang, musste der mutigste den Ball wiederholen. Wir haben festgestellt, das Sandkuchen nichts mit Sand zu tun hat und mit dem Wasserkocher tatsächlich keine Milch warm gemacht werden konnte, ohne ihn dabei kaputt zu machen. Unsere ersten Kekse wurden schwarz, wurden aber, weils schließlich die ersten Kekse waren, trotzdem von allen gelobt und manchmal sogar gegessen.

Marienkäfer und Schnecken haben wir gesammelt und in Pappkartons gelegt, in denen ganz viel Gras, Salat und Blütenblatter verteilt waren. Wenn eine Freundin die Marienkäfer in einem alten Marmeladenglas gesammelt hat, war sie gleich eine Tierquälerin und wir haben die Tierchen befreit.

Es war okay, in Matthias Reim verliebt zu sein und Poster von den Backstreet Boys im Zimmer hängen zu haben. Englische Lieder wurden immer mitgesungen, obwohl niemand wusste, worum es in den Liedern ging - den Text haben wir uns einfach ausgedacht.

Laute Musik war zum Tanzen da - auf den Betten, auf dem neuen Sofa, auf der Straße. <3

Ich vermisse diese Zeit gerade wie noch niemals zuvor in meinem Leben. Am liebsten würde ich meine früheren besten Freundinnen anrufen, mich mit ihnen treffen und wieder im Heu auf einem Bauernhof übernachten. Oder heimlich durch fremde Gärten schleichen, den Baggersee und das Gelände drumherum erkunden, dessen Zutritt Unbefugten verboten war. Durch die Reste des abgebrannten Hauses laufen und Geschichten darüber erfinden. Doch die Zeiten haben sich geändert. Wir haben uns geändert. Nur die Erinnerungen, die bleiben. ♥


Nachtrag: Wenig Details, viele Erinnerungen, die fehlen. Aber: Ich weiß wieder, warum ich mit dem Bloggen angefangen habe. Und möchte mir wieder mehr Zeit dafür nehmen. Danke, Twitter.  <3

Gefühle, die kaum in Worte zu fassen sind

Bei einer Sache bin ich mir ganz sicher: Ich habe mich in dich verliebt.

Ich mag deine Nähe, fühle mich wohl, wenn du in der Nähe bist. Würde ich nicht so schnell in Verlegenheit gerate, ich würde dir viel öfter und viel länger in die Augen schauen und darin versinken. Wenn ich deine Stimme höre, wird mir warm ums Herz. Und wenn du mich berührst, ob zufällig oder nicht, fühlt es sich an, als würde in mir drin ein Wirbelsturm entstehen. Jedes Mal.

Und eigentlich ist es noch so viel mehr als das.

Du bist es, der mir die Sprache verschlägt. Weil sich die Gedanken in meinem Kopf nicht mehr von mir kontrollieren lassen wollen. Und wenn ich etwas sage, bringe ich nur ein paar holprige Worte mit unmöglicher Grammatik hervor.

Und egal, wie groß ein Raum sein mag. Egal, wie viele Menschen um uns herum sind...bist du in meiner Nähe, fühle ich mich überall so, als gäbe es nur uns zwei.


Und auch, wenn ich sage, ich möchte mich eigentlich nicht mehr verlieben...ich kann mich gar nicht mehr verlieben, weil dir mein Herz gehört. Und ich kann - und will - nichts dagegen tun. Weil es mir richtig erscheint. Weil er schön ist. Weil ich dich mag. Weil du ein wundervoller Mensch bist. Weil ich dich zum Lachen bringen möchte. Weil ich abends, wenn alle anderen schon lange weg sind, noch mit dir am Tisch sitzen und über irgendwas reden möchte. Ich möchte mir die irrsinnigsten Themen aus den Fingern saugen, nur um noch mehr Zeit mit dir zu verbringen.

Die schönsten Gedanken möchte ich nicht aufschreiben, sondern dir erzählen. Ich möchte diejenige sein, die dein Herz berührt. Diejenige, die du deinen Freunden mit einem Lächeln vorstellst. Diejenige, für die dein Herz schlägt. Diejenige, deren Augen du in einem vollem Raum suchst, nur, um ihnen ein Lächeln zu schenken. Und so viel mehr noch...

Jetzt weiß ich wieder, wie es sich anfühlt, wenn man jemanden vermisst, der Minuten zuvor noch da war. Am liebsten hätte ich dich gefragt, ob du nicht noch bleiben möchtest. Wenn die anderen nicht dabei gewesen wären, hätte ich mich vielleicht sogar getraut... ♥

Nur wir zwei - weil niemand uns versteht

Es ist so schwer, sich nicht in ihn zu verlieben. Weil er auf eine bestimme Art und Weise wundervoll ist. Und auf eine anziehende Art und Weise gar nicht in meine Vorstellungen von einem Freund passt. Er ist so anders, als die meisten. Natürlich, jeder Mensch ist einzigartig, aber einige sind es einfach noch mehr als alle anderen.

Er hebt sich so sehr von der Masse ab und ist oft so unglaublich schwer einzuschätzen. Nie weiß ich, was er gerade denkt, doch oft sitzen wir zusammen mit anderen und müssen über die gleiche Sache lachen - während niemand um uns herum weiß, was los ist. Wir verraten das natürlich auch nicht und so ist es etwas, das uns verbindet und von den anderen abgrenzt.

Und auch, wenn seine Gedanken mir endlos und undurchschaubar erscheinen - und er dasselbe von mir sagt - habe ich das Gefühl, dass wir uns gegenseitig verstehen.

Warum muss alles so kompliziert sein?

Enno Bunger - Warum muss alles so kompliziert sein


Warum kann ich dir nicht einfach sagen, dass ich dich mag? 
Warum ist da dieser Zwiespalt in mir - und das nur wegen dir? 
Weil ich dich mag, mich aber nicht in dich verlieben möchte, 
nicht einmal weiß, ob ich das je könnte oder nicht schon längst habe. 

Ich fühle mich so wohl in deiner Nähe und trotzdem bin ich in deiner Gegenwart so unsicher und habe das Gefühl, nur Unsinn zu erzählen und keine Sätze mit sinnvollem Zusammenhang herstellen zu können.



Du machst nervös.


Doch fühle ich mich auch sicher, wenn du da bist.
Ich würde so gerne häufiger deine Nähe suchen -
doch glaube, mich damit zum Affen zu machen. 

Warum so viele Gedanken, so viele Fragen, so viele "Was wäre wenn...". Das muss doch nicht sein. 
Ich muss mich damit doch nicht so quälen, ich könnt dir einfach öfter zeigen, dass ich dich mag - 
und abwarten, was sich noch entwickelt. Trotzdem mache ich es mir so schwer.

Weil man so viel falsch machen könnte.


Was nicht weiter schlimm wäre, Fehler gehören zum Leben.
Doch bei dir, da möchte ich einfach keinen Fehler machen.
Ich möchte nicht, dass es kaputt geht. Das zwischen uns scheint so zerbrechlich wie Glas und
zerreißbar wie ein Faden zu sein. So leicht zu zerstören, dass ich mich keinen Schritt weiter wage.

Im Gegenteil, ich gebe nicht dem nach, was ich will,
sondern versuche, es so gut es geht von mir fernzuhalten:

Nämlich dich. 

Die Sehnsucht in deinen Augen, die ich so gern sehen würde

Die letzten Wochen, besonders in den letzten Tagen, habe ich in deinen Augen das gesucht, was die anderen darin immer sahen, wenn du mich angeschaut hast. Ist es jetzt weg? Oder kann nur ich das nicht sehen? Oder irren sie sich doch?

Vorher habe ich das immer gehofft, jetzt hoffe ich, es ist anders herum.

Warum, weiß ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, mir dir zusammen zu sein. Und doch denke ich in letzter Zeit nur an dich. Mit dem Gefühl, dass du mich verstehst.

Und ich denke sogar total gerne an dich, liege manchmal einfach nur im Bett, höre Musik und lasse meine Gedanken um dich kreisen.

Es ist ein schreckliches Gefühl, nicht zu wissen, ob es dir auch so geht und warum du mir nicht mehr aus dem Kopf gehst.

Gedanken, die nur um ihn kreisen, obwohl sie da nicht hingehören.

Ich frage mich, ob ich jetzt so oft an ihn denken würde, wenn andere Menschen mich nicht auf den Gedanken gebracht hätten, er würde mich mögen und wir könnten zusammen passen.

Die letzten Tage muss ich ständig an ihn denken und das Konzentrieren fällt mir schwer, wenn er da ist.

Für etwas neues bin ich noch lange nicht bereit. Für mich ist es auch viel besser, ohne Freund zu sein.

Trotzdem, sobald ich alleine zu Hause bin, kreisen sich meine Gedanken nur um ihn. Und das auf eine irgendwie verliebte Art und Weise. Und mittlerweile finde ich das doch etwas unheimlich. Und es wird mir zu viel. Ich möchte das nicht. Nicht an ihn denken, von ihm träumen, heraus zu finden, wie er nun über mich denkt...

Wenn ich schreibe, dass ich auf verliebte Art und Weise an ihn denke, heißt das nicht, dass ich in ihn verliebt bin.


Meine Gedanken sind nur 
ein bisschen romantischer als sonst. 


Ich wünsche mir keine Küsse, keine Liebeserklärungen oder Zeichen. Das einzige, was ich will, ist, dass er einfach nur meine Hand nimmt, für mich da ist, mir zuhört und mich einfach nur eine gute Freundin sein lässt.

Keine Verliebtheit.

Eigentlich seid ihr nur Freunde

Doch wenn du von verschiedenen Personen immer wieder darauf aufmerksam gemacht wirst, dass er dich wahrscheinlich mehr mag als du ihn...wie sollst du da seinen Blicken noch standhalten und sein Lächeln unbeschwert erwidern können, so wie es vorher mal war?

Mittlerweile denke ich bei seinen Blicken oft, ob die anderen recht haben könnten. Ob es stimmt und wie ich es bisher so übersehen konnte.

Ich mag ihn. So unheimlich gern. Sehr sehr gern. Total gern. Kann mit ihm reden, mit ihm lachen und mich mit ihm über irgendwelche blöden Sachen lustig machen. :) Ich fühl mich so wohl in seiner Nähe und finde es schön, ihn ein paar Mal am Tag zu sehen und mich kurz mit ihm zu unterhalten.

Aber verliebt bin ich nicht in ihn. Und ich hoffe, sie sehen mehr in seinen Blicken, als da wirklich ist. Ich hoffe, sie irren sich.

Trotzdem beschäftigt es mich, dass während unserer Freundschaft immer wieder, ab und zu, jemand zu mir gekommen ist und mich darauf aufmerksam gemacht hat. Bisher habe ich es nur ignoriert, jetzt habe ich aber Angst, dass sie recht haben und ich ihn durch blöde Sätze von mir verletzen könnte. Das möchte ich nicht. Aber ihn darauf ansprechen möchte ich auch nicht, weil wir eben einfach nur Freunde sind und das nicht durch so etwas kaputt gehen soll.

Weil die anderen vielleicht einfach nicht verstehen, was da zwischen uns ist.


Und weil ich weiß, 
dass da mehr ist, 
als man sieht. 


Aber trotzdem, mehr als Freunde sind wir nicht & möchte ich auch nicht.

Ungesagtes

Viel zu viel, das ungesagt scheint, egal, wie oft man versucht, es in Worten wiederzugeben. Und je öfter du es aussprichst, desto unrealistischer scheint es dir.

Du kannst noch so vielen Leuten


tausende Details 
deiner Gedankenwelt 


erzählen, aufzeigen, erklären. Trotzdem wird es kaum einer verstehen.

Und das muss auch keiner. Denn manchmal reicht es einfach, zu wissen, dass man Menschen um sich herum hat, denen man vertrauen kann, die sich um einen sorgen, die einen mögen und mit denen man darüber reden kann. Auch, wenn man es letzten Endes gar nicht macht.

Es gibt Menschen, die immer für dich da sein wollen. Und es gibt Menschen, die einfach immer für dich da sind.

Diese Menschen sind das, 
was man Freunde nennt.


Das Kribbeln, das bleibt, wenn du gehst

Engelsblut - Flug


Es sind diese kleinen Augenblicke...wenn du mich an die Hand nimmst, als dieses eine Lied kommt, kein Wort sagst und mit mir tanzt. Es gibt nur uns zwei, dieses Lied und tausend Sterne am dunklen Himmel.

Und es sind diese Sätze. Zwischendurch. So ganz nebenbei. Und sie verraten mir, was ich nicht wissen will.

Es ist ja nicht so, dass ich nichts fühle. Aber eben nichts, was mit Liebe zu tun hat. Bilde ich mir ein.

Denn jetzt sitz ich hier und hör dieses Lied. Und werde damit einschlafen und vielleicht an dich denken.

Vielleicht auch nicht. Weil es leichter ist, die eigenen Gefühle zu ignorieren als sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Wenn Freundschaft sich verändert

Ich hatte so viel zu schreiben.

Und vor allem hatte ich vor, mich nicht in ihn zu verlieben. Er, einer meiner besten Kumpels.

Hab ich auch nicht. Aber mittlerweile genieße ich seine Nähe auf andere Art und Weise, unser Verhältnis hat sich geändert, manche Blicke vom ihm verwirren mich.

Es fühlt sich plötzlich anders an, wenn er meine Hand nimmt oder eine Hand auf meinen Rücken legt. Etwas hat sich zwischen uns geschlichen, wir sind nicht mehr dieselben, wie wir es einmal waren, als wir uns kennen gelernt haben.

Wir gehen anders miteinander um. Viel vorsichtiger, als ob eine falsche Bewegung oder ein falsches Wort alles zerstören könnte.

Was wird nur aus uns?